ISO 12509:2023
Die aktualisierte Version der ISO 12509:2004 wurde implementiert und steht nun in EMM-Check® bereit. Im
Vergleich zur ISO 12509:2004 wurden in der ISO 12509:2023 einige Bewertungskriterien angepasst. Ebenso die Anforderungen
an die Arbeitsscheinwerfer. Des Weiteren kann nun die Anforderung bzgl. weißen und roten Lichts vor und hinter dem
Fahrzeug geprüft werden. Weitere Anpassungen sind z. B. die geänderte Kapitelnummerierung des Standards, welche ebenfalls in EMM-Check® berücksichtigt wurde.

Analyse gemäß ISO 12509:2023

Profileinstellungen ISO 12509:2023

Darstellung des Beleuchtungsfeldes
einer Rundumleuchte im Bericht
einer Rundumleuchte im Bericht
Schussfeldsimulation
Bei dem Standard "Schussfeldsimulation" handelt es sich nicht um einen Sichtfeldstandard. Mittels der Schussfeldsimulation kann simuliert werden, welcher Bereich um ein Fahrzeug mit einem auf dem Fahrzeug montierten Geschütz nicht beschossen werden kann. Für eine Analyse werden zunächst die Fahrzeugdaten in EMM-Check® geladen und die Geschützkinematik aufgebaut. Danach können in den Profileinstellungen Parameter für das Projektil (Durchmesser, Taumelwinkel) und für die Analyse (Genauigkeit etc.) eingestellt werden.
Das Ergebnis der Analyse zeigt dann, welche Bereiche neben dem Fahrzeug nicht beschossen werden können, weil das Geschütz entweder diese Bereiche mechanisch nicht erreichen kann oder die Schussbahn durch Anbauteile (z. B. Antennen) oder das Fahrzeugchassis blockiert wird. Alle Ergebnisse werden visuell und numerisch ausgegeben. Die numerischen Werte können z. B. für die Programmierung eines Geschützes verwendet werden.
Der Standard kann aber auch für unbewaffnete Fahrzeuge eingesetzt werden. So kann statt eines Geschützes die Kinematik der Bewegung einer Person verwendet werden. In der Auswertung sind dann die Bereiche zu sehen, die unter Berücksichtigung der Kinematik von der Person nicht gesehen werden können.
![]() Fahrzeug mit Geschütz
in EMM-Check® |
![]() Ergebnisvisualisierung der
Schussfeldsimulation |
In der Visualisierung der Ergebnisse (zweites Bild) werden in Blau die Bereiche angezeigt, welche nicht beschossen werden können, da das Geschütz entweder mechanisch diesen Bereich nicht erreichen kann oder durch die Fahrzeuggeometrie blockiert wird.
Die farbigen Bereiche (grün, rot, gelb und blau) sind ebenfalls Bereiche, die nicht beschossen werden können. Hier wird das Geschütz bzw. die Flugbahn des Projektils durch die vier Antennen auf dem Fahrzeug blockiert. Da die Antennen höher sind als der Drehpunkt des Geschützes, reichen diese Bereiche ins Unendliche.
![]() Visualisierung im Bericht
|
![]() Visualisierung im Bericht
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Alle Standards
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Es wird nun für alle in EMM-Check® verfügbaren Standards der Analysestatus am Strukturknoten des jeweiligen Standards anzeigt. Es ist damit direkt ersichtlich, ob bereits eine Analyse durchgeführt und ob diese bestanden oder nicht bestanden wurde.
Ebenso wird der Analysestatus nun als Text mit an den Ergebnisknoten geschrieben.

Knoten eines Sichtfeldstandards mit einer nicht durchgeführten Analyse
Knoten eines Sichtfeldstandards mit einer nicht bestandenen Analyse
Knoten eines Sichtfeldstandards mit einer bestandenen Analyse
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In der Berichtserstellung wurde die Farboption angepasst. Bei Graustufen-Berichten wurden bisher nur Bilder in
Graustufen ausgegeben. Schemata, Icons und Überschriften waren weiterhin farbig. Mit der Anpassung wird ein
Bericht, der mit der Option "Graustufen" erzeugt wurde, komplett in Graustufen ausgegeben.
Die Farboption "Schwarz/Weiß" wurde entfernt.

Auszug aus einem Graustufen-Bericht
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Die Berechnung der Spiegelsichtfelder erfolgt nun separat für jedes Spiegelglas bei Spiegeln mit mehreren
Gläsern. In allen relevanten Berichten erfolgt die Ausgabe der Spiegelnutzungsgrafik und der Nutzungsdaten daher
auch separat je Spiegelglas. Dies gilt für alle Standards, bei denen die indirekte Sicht Teil der Analyse ist,
also z. B. ISO 5006:2017, ISO 14401:2009, DIN EN 15830 etc.
Diese Anpassung gilt auch für alle Positionierungssichtfelder in allen relevanten Standards sowie für manuell erstellte Sichtfelder.

Spiegelnutzung pro Glas im
Bericht der ISO 5006:2017
Spiegelnutzung pro Glas im
Bericht der ISO 5006:2017
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Die Berechnung der Spiegel- und Kamerasichtfelder erfolgt nun auf Basis der neuen Klassifizierung.
Informationen zur neuen Klassifizierung
ISO 5006:2006, ISO 5006:2017
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Das Maß RR bei Prüfprofilen für Rad- oder Kettenbagger wird nun vom Rotationspunkt der Schaufel zur Drehachse des Oberwagens gemessen und nicht mehr zum SIP. Die Norm zeigt die Messung in einer Grafik, welche beide Interpretationen zulässt.
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Es wurde eine zusätzliche Vorabprüfung implementiert. Diese ermittelt, ob eine Sicht aus der Fahrzeugkabine heraus besteht. Wurde z. B. bei der Vorbereitung der Analyse vergessen, die Scheiben der Kabine als "Sichthindernis =
Nein" zu deklarieren, wurde dies bisher erst nach dem Durchführen der Analyse sichtbar, da der gesamte Bereich
um das Fahrzeug verdeckt war. Mit der neuen Vorabprüfung wird dies nun vor der Analyse geprüft.
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In der ISO 5006:2017 existierte bisher ein Rundungsproblem bei der Auswertung der Spiegel- und Monitorpositionen. Bei den meisten Fahrzeugtypen (außer Bagger) müssen sich die Spiegel und Monitore im Bereich
von 180° vor dem Fahrer befinden. Befand sich ein Spiegel oder ein Monitor genau auf der Grenze (-90° oder 90°)
wurde dies in einigen Fällen als "nicht bestanden" gewertet, obwohl die Position gemäß Standard in Ordnung war.
Das Problem trat aber nur auf, wenn ein Spiegel oder ein Monitor exakt an der Grenze des zulässigen Bereichs
positioniert wurde.
Das Problem resultierte aus einer falschen Rundung und wurde behoben. Bei Baggern gilt ein Bereich von 270°, also -135° bis 135° vor dem Fahrer.
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In den Kamera-Screenshots im Bericht der ISO 5006:2017 werden nun die Ergebnisse der Prüfung der Reflexionsgröße
eines Testobjekts in einem Spiegel ausgeblendet. Bei Rückfahrkameras wurden die Prüfkörper und die
Ergebnisgeometrie bisher in den Screenshots angezeigt.
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Es wurde eine neue Farboption für Referenzkreise implementiert, mit der die Farbe und die Linienstärke für alle
nicht hervorgehobenen Kreise angepasst werden können.

Optionen für die Darstellung
der Referenzkreise
Prüfkreis mit Referenzkreisen
DIN EN 15830
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Fehlerbehebung in den Prüfprofilen "Mit angehängter Last 6.3.3"
Im Ergebnisknoten "Sichtfeldeinschränkungen ohne Last" wurden die Verdeckungen "mit Last" angezeigt. Dieser Fehler wurde behoben. Unter dem Knoten "Sichtfeldeinschränkungen auf dem Prüfkreis" werden die Verdeckungen "mit Last" angezeigt, unter dem Knoten "Sichtfeldeinschränkungen ohne Last" die Verdeckungen ohne Last.

Verdeckungen in Sektor A mit Last
Verdeckungen in Sektor A ohne Last
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Es wurde eine zusätzliche Vorabprüfung implementiert. Diese ermittelt, ob eine Sicht aus der Fahrzeugkabine heraus
besteht. Wurde z. B. bei der Vorbereitung der Analyse vergessen, die Scheiben der Kabine als "Sichthindernis =
Nein" zu deklarieren, wurde dies bisher erst nach dem Durchführen der Analyse sichtbar, da der gesamte Bereich
um das Fahrzeug nicht sichtbar war. Mit der neuen Vorabprüfung wird dies nun vor der Analyse geprüft.
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Die Berechnung der Position der RB1 (vor dem Fahrzeug) wurde angepasst. Der Abstand wird nun bei allen Profilen
von der Prüflast gemessen, wenn diese vorhanden ist und in den Profileinstellungen zugeordnet wurde. Wurde die
Prüflast nicht zugeordnet, wird die RB1 1 m vor der maximalen Fahrzeugausdehnung positioniert.

Prüfprofile der
DIN EN 15830
Abstand der RB1 ist 1m
von der Prüflast
ISO 18063-1, ISO 18063-2
-
Es wurde eine zusätzliche Vorabprüfung implementiert. Diese ermittelt, ob eine Sicht aus der Fahrzeugkabine heraus
besteht. Wurde z. B. bei der Vorbereitung der Analyse vergessen, die Scheiben der Kabine als "Sichthindernis =
Nein" zu deklarieren, wurde dies bisher erst nach dem Durchführen der Analyse sichtbar, da der gesamte Bereich
um das Fahrzeug nicht sichtbar war. Mit der neuen Vorabprüfung wird dies nun vor der Analyse geprüft.
-
Die Berechnung der Position der RB1 (vor dem Fahrzeug) in Abhängigkeit des ausgewählten Prüfprofils und der
ausgewählten Prüflast wurde angepasst. Die Abstandsberechnung erfolgt nun wie folgt:
ISO 18063-1
Die Position der RB1 wird bei beiden Prüfprofilen von der Anschlagfläche der linken Gabelzinke berechnet. Gemäß des Standards wird hier ein Abstand von 2 m vorgegeben.

Abstand der RB1 ist 2m von der
Anschlagfläche der Gabelzinken entfernt
ISO 18063-2
Die Position der RB1 wird für das Prüfprofil "6.3.2 Manövrierzustand mit Last" 1m vor der Prüflast berechnet, wenn die Prüflast in den Profileinstellungen zugeordnet wurde.

Die RB1 ist 1 m von
der Prüflast entfernt
Die Position der RB1 wird für alle anderen Prüfprofile 1 m vor der Fahrzeuggeometrie berechnet.

Abstand der RB1 ist 1 m von
der Fahrzeuggeometrie entfernt
- Die Ergebnisse im Ergebnisdialog können nun durchsucht werden.
StVZO §35b Abs.2 Rili 1, StVZO §35b Abs.2 Rili 11
-
Es wurde eine zusätzliche Vorabprüfung implementiert. Diese ermittelt, ob eine Sicht aus der Fahrzeugkabine heraus
besteht. Wurde z. B. bei der Vorbereitung der Analyse vergessen, die Scheiben der Kabine als "Sichthindernis =
Nein" zu deklarieren, wurde dies bisher erst nach dem Durchführen der Analyse sichtbar, da der gesamte Bereich
um das Fahrzeug nicht sichtbar war. Mit der neuen Vorabprüfung wird dies nun vor der Analyse geprüft.
-
In der StVZO §35b Abs.2 Rili 11 wurde ein Schreibfehler in den Ergebnissen behoben. Dort wurde der
Lichtquellenabstand mit "65m" statt "65mm" ausgegeben. Dies hatte aber keinerlei Einfluss auf die
Analyseergebnisse.
- Die Ergebnisse im Ergebnisdialog können nun durchsucht werden.
ISO 5721-1, ISO 5721-2
-
Es wurde eine zusätzliche Vorabprüfung implementiert. Diese ermittelt, ob eine Sicht aus der Fahrzeugkabine heraus
besteht. Wurde z. B. bei der Vorbereitung der Analyse vergessen, die Scheiben der Kabine als "Sichthindernis =
Nein" zu deklarieren, wurde dies bisher erst nach dem Durchführen der Analyse sichtbar, da der gesamte Bereich
um das Fahrzeug nicht sichtbar war. Mit der neuen Vorabprüfung wird dies nun vor der Analyse geprüft.
- Die Ergebnisse im Ergebnisdialog können nun durchsucht werden.
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In der ISO 5721-2 können den Spiegel- und Kamerasichtfeldern nun Farben zugewiesen werden.

Sichtfeldfarben in den Profileinstellungen
der ISO 5721-2
Sichtfeldfarben in den Analyseergebnissen
der ISO 5721-2
Sichtfeldfarben im Bericht
der ISO 5721-2
2008/2/EG
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Es wurde eine zusätzliche Vorabprüfung implementiert. Diese ermittelt, ob eine Sicht aus der Fahrzeugkabine heraus
besteht. Wurde z. B. bei der Vorbereitung der Analyse vergessen, die Scheiben der Kabine als "Sichthindernis =
Nein" zu deklarieren, wurde dies bisher erst nach dem Durchführen der Analyse sichtbar, da der gesamte Bereich
um das Fahrzeug nicht sichtbar war. Mit der neuen Vorabprüfung wird dies nun vor der Analyse geprüft.
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Die Ergebnisse im Ergebnisdialog können nun durchsucht werden.
Ministerieller Erlass 14.Juni 1985
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Es wurde eine zusätzliche Vorabprüfung implementiert. Diese ermittelt, ob eine Sicht aus der Fahrzeugkabine heraus
besteht. Wurde z. B. bei der Vorbereitung der Analyse vergessen, die Scheiben der Kabine als "Sichthindernis =
Nein" zu deklarieren, wurde dies bisher erst nach dem Durchführen der Analyse sichtbar, da der gesamte Bereich
um das Fahrzeug nicht sichtbar war. Mit der neuen Vorabprüfung wird dies nun vor der Analyse geprüft.
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Dieser Standard war erstmalig in EMM-Check® 4.3.9.4 verfügbar. In der Version EMM-Check® 4.4.0.0
wurde die Analyse der indirekten Sicht gemäß 1.3.2.2.8 hinzugefügt. Spiegel und Kameras dürfen in den Sektoren B
und C auf dem Prüfkreis verwendet werden. Nun werden sie auch analysiert und bewertet.
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Bei der Auswahl von Ergebnisknoten im Ergebnisdialog werden nun die dazugehörigen Ergebnislabels im Viewer
ausgewählt. Dies erleichtert die Zuordnung der Ergebnisse zu deren Position auf dem Prüfkreis bzw. der 8°-Ebene.
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Für diesen Standard sind nun Report-Attribute für die Erstellung von Template-Berichten verfügbar.
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Die Ergebnisse im Ergebnisdialog können nun durchsucht werden.
ISO 13564 / DIN EN 16307
-
Fehlerhafte Auswertung der Sichtbarkeit der Gabelspitzen wurde behoben.
Es kam in sehr seltenen Fällen dazu, dass die Verbindung des sichtbaren Bereichs auf der Gabel mit der Gabelspitze als 'nicht verbunden' bewertet wurde, obwohl dieser verbunden war. Dieser Fehler resultierte aus Rundungsfehlern bei der Umrechnung der Kontur einer Gabelzinke auf die Ergebnisbilder. Dieser Fehler trat nur auf, wenn die Analysetoleranzen 10mm oder 20mm verwendet wurden und nur bei bestimmten Abständen in Richtung X zwischen Anschlagfläche der Gabelzinke und dem globalen Achsensystem.
Beispiel:
Ist in einem Szenario die Gabelzinke -64 mm vom globalen Achsensystem entfernt und die Toleranz auf 10 mm eingestellt, schlug die Prüfung der Verbindung der sichtbaren Fläche auf der Gabelzinke mit der Spitze der Gabelzinke fehl. Bei -65 mm war die Prüfung in Ordnung.
Dieses Problem wurde behoben. Es betraf die ISO 13564, die DIN EN 16307, die ANSO ITSDF 2019 und die Teile 2, 3, 6, 8 und 9 der DIN EN 16842.
Durch die Behebung dieses Fehlers (Rundung der Polygonkontur auf der Gabelspitze) kann es zu geringen Abweichungen in der Auswertung der sichtbaren Fläche kommen.
Falsches Analyseergebnis am Beispiel der DIN EN 16842-2 ohne Bugfix - Abstand 64mm
Korrektes Analyseergebnis am Beispiel der DIN EN 16842-2 ohne Bugfix - Abstand 65mm
-
Befindet sich eine Lichtquellenposition näher als 50 mm an der Fahrzeuggeometrie, wird dies in der
Vorabprüfung der genannten Standards erkannt und die Lichtquelle kann ausgeschaltet werden.
Bisher war das Management der Lichtquellen wie folgt implementiert:
- Lichtquelle befindet sich innerhalb der Kabine und hat mindestens 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist Ok.
- Lichtquelle befindet sich innerhalb der Kabine und hat weniger als 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist nicht Ok.
- Lichtquelle befindet sich außerhalb der Kabine, ist innerhalb der Fahrzeugkontur und hat weniger als 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist nicht Ok.
- Lichtquelle befindet sich außerhalb der Kabine, ist innerhalb der Fahrzeugkontur und hat mindestens 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist Ok.
- Lichtquelle ist außerhalb der Fahrzeugkontur: Lichtquellenposition ist nicht Ok.
Generell ist diese Art der Analyse korrekt. Es können aber Situationen auftreten, bei denen sich eine Lichtquelle außerhalb der Kabine, innerhalb der Fahrzeugkontur und mindestens 50 mm entfernt von der Fahrzeuggeometrie befindet (vorletzter Punkt in der Aufzählung), aber eine weitere Lichtquelle, die dichter an der mittleren Lichtquelle liegt, ausgeschaltet wurde, weil sie z. B. zu dicht an der Fahrzeuggeometrie liegt. In diesem Fall müsste die aktuelle Lichtquellenposition ebenfalls als "Nok" bewertet werden statt als "Ok". Diese wurde in EMM-Check® 4.4.0.0 für die genannten Standards angepasst.

EMM-Check® 4.3.9.4 - Lichtquelle M1
bleibt nach dem Ausschalten
der Lichtquellen in der
Vorabprüfung eingeschaltet
EMM-Check® 4.4.0.0 - Lichtquelle M1
ist nach dem Ausschalten
der Lichtquellen in der
Vorabprüfung ausgeschaltet
-
In der ISO 13564 wurde die Berücksichtigung der Drehung des SIP implementiert (vgl. DIN EN 16842-3). Wird der
SIP um seine vertikale Achse verdreht, ist die Position des Lichtquellenträgers immer "hinter" dem SIP in
Bezug zu seiner Ausrichtung. Zuvor war der Lichtquellenträger immer in Richtung der negativen X-Achse "hinter"
dem SIP.
Diese Änderung ist relevant für Fahrzeuge mit zur Fahrtrichtung verdrehten Sitzen.

EMM-Check® 4.3.9.4 - SIP in Fahrtrichtung
EMM-Check® 4.3.9.4 - SIP verdreht zur Fahrtrichtung
EMM-Check® 4.4.0.0 - SIP in Fahrtrichtung
EMM-Check® 4.4.0.0 - SIP verdreht zur Fahrtrichtung -
Gemäß 4.1. der ISO 13564 darf die Länge der Gabelzinken oder einer Ladeplattform nicht größer sein als das Maß A.
Diese Prüfung wurde in EMM-Check® 4.4.0.0 implementiert.
4.1 Testing
The test shall be conducted with an unladen truck on a level, horizontal floor. The truck shall be equipped with a load platform or two fork arms of a length up to dimension A in Figures 6, 7 and 8, centrally spaced at an outside distance within the normal fork arm adjustment range of the specific configuration tested.

Meldung zur Gabellänge in der Vorabprüfung - Die Ergebnisse im Ergebnisdialog können nun durchsucht werden.
ANSI 2013
-
Befindet sich eine Lichtquellenposition näher als 50 mm an der Fahrzeuggeometrie, wird dies in der
Vorabprüfung der genannten Standards erkannt und die Lichtquelle kann ausgeschaltet werden.
Bisher war das Management der Lichtquellen wie folgt implementiert:
- Lichtquelle befindet sich innerhalb der Kabine und hat mindestens 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist Ok.
- Lichtquelle befindet sich innerhalb der Kabine und hat weniger als 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist nicht Ok.
- Lichtquelle befindet sich außerhalb der Kabine, ist innerhalb der Fahrzeugkontur und hat weniger als 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist nicht Ok.
- Lichtquelle befindet sich außerhalb der Kabine, ist innerhalb der Fahrzeugkontur und hat mindestens 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist Ok.
- Lichtquelle ist außerhalb der Fahrzeugkontur: Lichtquellenposition ist nicht Ok.
Generell ist diese Art der Analyse korrekt. Es können aber Situationen auftreten, bei denen sich eine Lichtquelle außerhalb der Kabine, innerhalb der Fahrzeugkontur und mindestens 50 mm entfernt von der Fahrzeuggeometrie befindet (vorletzter Punkt in der Aufzählung), aber eine weitere Lichtquelle, die dichter an der mittleren Lichtquelle liegt, ausgeschaltet wurde, weil sie z. B. zu dicht an der Fahrzeuggeometrie liegt. In diesem Fall müsste die aktuelle Lichtquellenposition ebenfalls als "Nok" bewertet werden statt als "Ok". Diese wurde in EMM-Check® 4.4.0.0 für die genannten Standards angepasst.

EMM-Check® 4.3.9.4 - Lichtquelle M1
bleibt nach dem Ausschalten
der Lichtquellen in der
Vorabprüfung eingeschaltet
EMM-Check® 4.4.0.0 - Lichtquelle M1
ist nach dem Ausschalten
der Lichtquellen in der
Vorabprüfung ausgeschaltet
ANSI 2019
-
Fehlerhafte Auswertung der Sichtbarkeit der Gabelspitzen wurde behoben.
Es kam in sehr seltenen Fällen dazu, dass die Verbindung des sichtbaren Bereichs auf der Gabel mit der Gabelspitze als 'nicht verbunden' bewertet wurde, obwohl dieser verbunden war. Dieser Fehler resultierte aus Rundungsfehlern bei der Umrechnung der Kontur einer Gabelzinke auf die Ergebnisbilder. Dieser Fehler trat nur auf, wenn die Analysetoleranzen 10mm oder 20mm verwendet wurden und nur bei bestimmten Abständen in Richtung X zwischen Anschlagfläche der Gabelzinke und dem globalen Achsensystem.
Beispiel:
Ist in einem Szenario die Gabelzinke -64 mm vom globalen Achsensystem entfernt und die Toleranz auf 10 mm eingestellt, schlug die Prüfung der Verbindung der sichtbaren Fläche auf der Gabelzinke mit der Spitze der Gabelzinke fehl. Bei -65 mm war die Prüfung in Ordnung.
Dieses Problem wurde behoben. Es betraf die ISO 13564, die DIN EN 16307, die ANSO ITSDF 2019 und die Teile 2, 3, 6, 8 und 9 der DIN EN 16842.
Durch die Behebung dieses Fehlers (Rundung der Polygonkontur auf der Gabelspitze) kann es zu geringen Abweichungen in der Auswertung der sichtbaren Fläche kommen.
Falsches Analyseergebnis am Beispiel der DIN EN 16842-2 ohne Bugfix - Abstand 64mm
Korrektes Analyseergebnis am Beispiel der DIN EN 16842-2 ohne Bugfix - Abstand 65mm
-
Befindet sich eine Lichtquellenposition näher als 50 mm an der Fahrzeuggeometrie, wird dies in der
Vorabprüfung der genannten Standards erkannt und die Lichtquelle kann ausgeschaltet werden.
Bisher war das Management der Lichtquellen wie folgt implementiert:
- Lichtquelle befindet sich innerhalb der Kabine und hat mindestens 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist Ok.
- Lichtquelle befindet sich innerhalb der Kabine und hat weniger als 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist nicht Ok.
- Lichtquelle befindet sich außerhalb der Kabine, ist innerhalb der Fahrzeugkontur und hat weniger als 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist nicht Ok.
- Lichtquelle befindet sich außerhalb der Kabine, ist innerhalb der Fahrzeugkontur und hat mindestens 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist Ok.
- Lichtquelle ist außerhalb der Fahrzeugkontur: Lichtquellenposition ist nicht Ok.
Generell ist diese Art der Analyse korrekt. Es können aber Situationen auftreten, bei denen sich eine Lichtquelle außerhalb der Kabine, innerhalb der Fahrzeugkontur und mindestens 50 mm entfernt von der Fahrzeuggeometrie befindet (vorletzter Punkt in der Aufzählung), aber eine weitere Lichtquelle, die dichter an der mittleren Lichtquelle liegt, ausgeschaltet wurde, weil sie z. B. zu dicht an der Fahrzeuggeometrie liegt. In diesem Fall müsste die aktuelle Lichtquellenposition ebenfalls als "Nok" bewertet werden statt als "Ok". Diese wurde in EMM-Check® 4.4.0.0 für die genannten Standards angepasst.

EMM-Check® 4.3.9.4 - Lichtquelle M1
bleibt nach dem Ausschalten
der Lichtquellen in der
Vorabprüfung eingeschaltet
EMM-Check® 4.4.0.0 - Lichtquelle M1
ist nach dem Ausschalten
der Lichtquellen in der
Vorabprüfung ausgeschaltet
- Die Ergebnisse im Ergebnisdialog können nun durchsucht werden.
DIN EN 16842
-
Fehlerhafte Auswertung der Sichtbarkeit der Gabelspitzen wurde behoben.
Es kam in sehr seltenen Fällen dazu, dass die Verbindung des sichtbaren Bereichs auf der Gabel mit der Gabelspitze als 'nicht verbunden' bewertet wurde, obwohl dieser verbunden war. Dieser Fehler resultierte aus Rundungsfehlern bei der Umrechnung der Kontur einer Gabelzinke auf die Ergebnisbilder. Dieser Fehler trat nur auf, wenn die Analysetoleranzen 10mm oder 20mm verwendet wurden und nur bei bestimmten Abständen in Richtung X zwischen Anschlagfläche der Gabelzinke und dem globalen Achsensystem.
Beispiel:
Ist in einem Szenario die Gabelzinke -64 mm vom globalen Achsensystem entfernt und die Toleranz auf 10 mm eingestellt, schlug die Prüfung der Verbindung der sichtbaren Fläche auf der Gabelzinke mit der Spitze der Gabelzinke fehl. Bei -65 mm war die Prüfung in Ordnung.
Dieses Problem wurde behoben. Es betraf die ISO 13564, die DIN EN 16307, die ANSO ITSDF 2019 und die Teile 2, 3, 6, 8 und 9 der DIN EN 16842.
Durch die Behebung dieses Fehlers (Rundung der Polygonkontur auf der Gabelspitze) kann es zu geringen Abweichungen in der Auswertung der sichtbaren Fläche kommen.
Falsches Analyseergebnis am Beispiel der DIN EN 16842-2 ohne Bugfix - Abstand 64mm
Korrektes Analyseergebnis am Beispiel der DIN EN 16842-2 ohne Bugfix - Abstand 65mm
-
Befindet sich eine Lichtquellenposition näher als 50 mm an der Fahrzeuggeometrie, wird dies in der
Vorabprüfung der genannten Standards erkannt und die Lichtquelle kann ausgeschaltet werden.
Bisher war das Management der Lichtquellen wie folgt implementiert:
- Lichtquelle befindet sich innerhalb der Kabine und hat mindestens 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist Ok.
- Lichtquelle befindet sich innerhalb der Kabine und hat weniger als 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist nicht Ok.
- Lichtquelle befindet sich außerhalb der Kabine, ist innerhalb der Fahrzeugkontur und hat weniger als 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist nicht Ok.
- Lichtquelle befindet sich außerhalb der Kabine, ist innerhalb der Fahrzeugkontur und hat mindestens 50 mm Abstand zur Fahrzeuggeometrie: Lichtquellenposition ist Ok.
- Lichtquelle ist außerhalb der Fahrzeugkontur: Lichtquellenposition ist nicht Ok.
Generell ist diese Art der Analyse korrekt. Es können aber Situationen auftreten, bei denen sich eine Lichtquelle außerhalb der Kabine, innerhalb der Fahrzeugkontur und mindestens 50mm entfernt von der Fahrzeuggeometrie befindet (vorletzter Punkt in der Aufzählung), aber eine weitere Lichtquelle, die dichter an der mittleren Lichtquelle liegt, ausgeschaltet wurde, weil sie z. B. zu dicht an der Fahrzeuggeometrie liegt. In diesem Fall müsste die aktuelle Lichtquellenposition ebenfalls als "Nok" bewertet werden statt als "Ok". Diese wurde in EMM-Check® 4.4.0.0 für die genannten Standards angepasst.

EMM-Check® 4.3.9.4 - Lichtquelle M1
bleibt nach dem Ausschalten
der Lichtquellen in der
Vorabprüfung eingeschaltet
EMM-Check® 4.4.0.0 - Lichtquelle M1
ist nach dem Ausschalten
der Lichtquellen in der
Vorabprüfung ausgeschaltet
-
Die Optionen zur Messung der Hubhöhe sowie der Berechnung der Verdeckungen durch vertikale Komponenten befinden
sich für die Teile 6 und 9 nun auf der Registerkarte "Optionen" statt "Referenzpunkte und Steuerelemente".

Optionen auf Registerkarte 'Optionen'
ISO 16121-2
- Für diesen Standard stehen in EMM-Check® 4.4.0.0 Attribute für Template-Berichte zur Verfügung. Diese können wie bei den anderen Standards genutzt werden. Alle verfügbaren Attribute finden Sie im Installationsverzeichnis von EMM-Check® unter manual/attributes.html
- Die Ergebnisse im Ergebnisdialog können nun durchsucht werden.
16186-5
- Die Ergebnisse im Ergebnisdialog können nun durchsucht werden.
ECE R125
- Die Ergebnisse im Ergebnisdialog können nun durchsucht werden.
ECE R46
- Die Ergebnisse im Ergebnisdialog können nun durchsucht werden.
ECE R71
- Die Ergebnisse im Ergebnisdialog können nun durchsucht werden.
ISO 12509:2004, ISO 12509:2023
- Die Auswertung wurde umgestellt, so dass auch negative Winkel korrekt ausgewertet werden können.
- Die Ergebnisse im Ergebnisdialog können nun durchsucht werden.
ISO 14401:2004, ISO 14401:2009
- Die Ergebnisse im Ergebnisdialog können nun durchsucht werden.





