EMM-Check® 4.4.0.0 - Hotfix 24.07.2026
Im Folgenden finden Sie Informationen zu den Änderungen im Hotfix vom 24.07.2024 für EMM-Check® 4.4.0.0.

Analysen mit selbsterstellten benutzerdefinierten Spiegeln wurden nicht beendet

EMM-Check® stellt verschiedene Typen von Spiegeln bereit. Dazu gehören die Katalogspiegel verschiedener Hersteller, die generischen Spiegel und die benutzerdefinierten Spiegel. In den meisten Fällen erstellen wir die benutzerdefinierten Spiegel für unsere Kunden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, benutzerdefinierte Spiegel selbst zu erstellen.
Wenn selbsterstellte Spiegel in einer Analyse in EMM-Check® 4.4.0.0 benutzt wurden, blieb die Analyse hängen und wurde nicht beendet. Dieser Fehler wurde korrigiert.
In neuen Analysen können nun die selbsterstellten Spiegel problemlos verwendet werden. Sollte eine Analyse in einem älteren EMM-Check®-Projekt (aus EMM-Check® 4.3.9.4 oder früher) weiterhin hängen bleiben, ersetzen Sie die betreffenden Spiegel durch den jeweils gleichen Spiegel aus dem Katalog (Funktion: Ersetzen), bevor Sie die Analyse starten. Dadurch werden die Spiegeldaten neu und vor allem korrekt geladen. Spätestens jetzt läuft die Analyse wieder wie gewohnt.
Der Fehler hatte keine Auswirkungen auf die resultierenden Sichtfelder oder die Analyseergebnisse.


Spiegel- und Kamerasichtfelder wurden nicht korrekt auf den Gabelzinken positioniert

In den Teilen 2, 3, 6 und 8 des Standards DIN EN 16842 sowie der ISO 13564, der ANSI ITSDF 2019 und der DIN EN 16307 wurden die Spiegel- und die Kamerasichtfelder auf den Gabelzinken nicht korrekt positioniert und ausgewertet, wenn das Fahrzeug nicht korrekt positioniert war.
Beispiel: In der DIN EN 16842-2 muss das Fahrzeug so positioniert werden, dass die Anschlagflächen der Gabelzinken auf X=0mm liegen. Wenn das Fahrzeug in X-Richtung verschoben war, also nicht korrekt positioniert wurde, blieben die Spiegel- und Kamerasichtfelder an ihrer Position und lieferten somit falsche Ergebnisse.
Da die Ausrichtung des Fahrzeugs sowohl in den Normdokumenten als auch in der Schema-Grafik im Dialog "Prüfumgebung" in EMM-Check® und in der Hilfe beschrieben ist, gehen wir davon aus, dass dieser Fehler nicht aufgetreten ist. Das Problem trat nur bei den indirekten Sichtfeldern auf den Gabelzinken auf, nicht bei anderen Tests.


Gabelzinken "stören" Spiegel- und Kamerasichtfelder

Bei Spiegel- und Kamerasichtfeldern auf Gabelzinken (z. B. ISO 13564 Test 11) wurden die Gabelzinken fälschlicherweise als Sichthindernis gewertet und konnten Löcher in den indirekten Sichtfeldern erzeugen. Dieses Problem wurde behoben. Das Problem trat nur bei den indirekten Sichtfeldern auf den Gabelzinken auf, nicht bei anderen Tests.


Die Analyse der ISO 14401:2009 konnte nicht gestartet werden

Beim Prüfprofil "Kompaktlader" der ISO 14401:2009 gelten die Klassen A (Fußnote c) und B (Fußnote a).
  • a) Provided as optional mirror(s), but can be required by national road regulations.
  • c) lf the criteria cannot be fulfilled, class B is required.
Bisher war die Klasse A in EMM-Check® nicht als "optional" deklariert, Klasse B aber schon. Wenn man ein Fahrzeug ohne Innenspiegel analysieren wollte, führte das zu dem Problem, dass man in Klasse A keine Spiegelzuordnung hatte (weil kein Innenspiegel vorhanden ist) und in Klasse B die Außenspiegel zugeordnet hat. Beim Start der Analyse stellte die Vorabprüfung dann fest, dass der Klasse A keine Spiegel zugewiesen sind und die Klasse nicht optional ist. Daher konnte die Analyse nicht gestartet werden.
Wir haben den Status von Klasse A beim Profil "Kompaktlader" nun auf "optional" gesetzt. Es sind nun also beide Klassen optional und können je nach Anforderung verwendet werden. Somit kann die Analyse nun auch für Fahrzeuge ohne Innenspiegel gestartet werden.
Wenn Sie ein altes EMM-Check®-Projekt mit diesem Problem haben, löschen Sie nach dem Laden den Standard aus dem Projekt und fügen ihn neu ein.




Zurück

×